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Inklusion als Chancengleichheit

Inklusion ist bei Evonik gelebte Vielfalt. Für Marc und Kilian ist es ein Thema, mit dem sie täglich in Berührung kommen und von dem sie in Interviews berichten.

„In beeindruckender Weise erleben wir durch viele Beispiele von Inklusion, wie sich Menschen Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe erarbeitet und vergrößert haben“, sagt Randolf Bursian, Head of HR Business Management. „Als Arbeitgeber unterstützen wir sie, ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können, ihre eigenen Stärken zu erkennen und positiv einzusetzen – sei es in der Gesellschaft oder im Arbeitsleben.“

Inklusion ist bei Evonik gelebte Vielfalt. Für Marc und Kilian ist es ein Thema, mit dem sie täglich in Berührung kommen und von dem sie in Interviews berichten. Marc ist aktuell Praktikant im Bereich HR Special Sourcing am Standort Marl. Durch einen schweren Sportunfall in der 11. Klasse ist er von der Schulter abwärts querschnittsgelähmt. Nach einem halben Jahr Krankenhausaufenthalt machte er sein Abitur und schloss das Studium der Wirtschaftspsychologie mit einem Master an der Ruhr-Universität Bochum ab. 

Marc, warum hast Du Dich bei Evonik beworben?

Ich wohne in Marl und dort ist Evonik der größte Arbeitgeber. Außerdem hat Evonik in Marl einen sehr, sehr guten Ruf. Da ist es natürlich naheliegend, dass ich gerne bei Evonik arbeiten möchte!

Warum ist berufliche Inklusion wichtig und wie kann diese gewährleistet werden?

Es ist wichtig, erstmal darüber nachzudenken: Inwieweit ist es möglich, dass Menschen mit einer Einschränkung ihrer Arbeit ohne Einschränkung nachgehen können? Wie können sie ihren Teil in der Gesellschaft beitragen? Ich glaube, jeder, der selbst davon betroffen ist möchte das. Evonik macht in diesem Bereich schon sehr viel – das hat das Unternehmen für mich als Arbeitgeber sehr attraktiv und mich als Betroffenen natürlich neugierig gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass ich bei Evonik viel Unterstützung bekomme, sei es durch Hilfsmittel oder Umbauten.

Wie hat Dich Evonik unterstützt?
Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Bei meiner Bewerbung habe ich nicht gleich alles an die große Glocke gehangen, aber beim Bewerbungsgespräch musste man natürlich über die Rahmenbedingungen sprechen. Es soll schließlich ein reibungsloser Übergang sein, wenn man beginnt. Aber klar, man muss vorher auch ein paar Fragen klären. Zum Beispiel,  ob ich in dem Gebäude überhaupt auf die Toilette gehen kann. Oder welche Hilfsmittel, meistens technische, ich  benötige und das wurde auch sehr gut umgesetzt. Ich habe die gleiche Sprachsoftware auf meinem Arbeitslaptop installiert bekommen, die ich auch zuhause nutze. Der Laptop hat einen Bluetooth-Empfänger, sodass ich meinen Rollstuhl über Bluetooth verbinden und so den Laptop reibungslos bedienen kann. Ich bin mit meiner Abteilung gerade in ein ebenerdiges Gebäude umgezogen, das war für mich natürlich sehr gut. Es ist alles so, dass ich hier reibungslos und ohne Einschränkung arbeiten kann.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft? Hast Du dir irgendwas Besonderes vorgenommen?

Ich mache momentan ein 6-monatiges Praktikum und mir gefällt es super! Ich habe bis jetzt nichts gefunden, was mich stört. Ich gehe jeden Tag sehr gerne zur Arbeit und arbeite sehr gerne mit meinen Kollegen zusammen. Wenn das Praktikum vorbei ist, kann ich mir Evonik sehr gut als Arbeitgeber vorstellen, wenn mir die Möglichkeit gegeben wird.

Kilian ist seit 2008 in der örtlichen Schwerbehindertenvertretung tätig und übernahm 2014 den Vorsitz der Gesamtschwerbehindertenvertretung der Evonik Industries. Er weiß, dass Inklusion Raum, Mut und eine gute Unternehmenskultur braucht.

Was zeichnet Evonik als Arbeitgeber aus? Was unterscheidet uns von den Anderen?

Das ist neben den vielen Sozialleistungen, die Evonik bietet, vor allem unsere Kultur. Mit der gelebten Sozialpartnerschaft konnte sich bei uns über die Jahrzehnte eine offene Belegschaft entwickeln, die es so nur selten in anderen Unternehmen gibt. Evonik bietet den Rahmen und die Möglichkeiten alle teilhaben zu lassen und falls Barrieren vorhanden sind, versuchen wir sie gemeinsam zu beseitigen.

Wie wird Inklusion bei Evonik gelebt?

Zuerst einmal möchte ich eines unterstreichen: Wenn wir bei Evonik  von Inklusion reden, dann ist nicht Integration gemeint. Bei Integration steht zwar auch die Teilhabe im Vordergrund, jedoch wird diese Teilhabe als etwas Besonderes angesehen. Inklusion heißt: es ist selbstredend, dass jeder Teil des Ganzen ist. Egal, welche Hautfarbe. Egal, ob Mann oder Frau oder Divers. Egal, welche Nationalität.  UND egal, ob jemand Einschränkungen hat oder nicht.

Wie werden Menschen mit Beeinträchtigungen in das Unternehmen inkludiert?

Evonik lässt nicht nur jedem den Raum, den er für seine Entwicklung braucht, sondern fördert dies bewusst. Aber es braucht auch Mut dazu. Von etlichen Fällen gelungener Inklusion könnte ich hier von diversen Standorten berichten. Aber dies wäre ja ein Hervorheben, was ich vermeiden möchte. Denn es soll eine Selbstverständlichkeit sein, Menschen mit oder ohne Einschränkung, an dem Erfolg von Evonik teilhaben zu lassen und ihnen die Chance zu geben, sich in der Arbeitswelt zu positionieren und ihren Teil zum Erfolg des Unternehmens beitragen zu können. Wir haben einen Anteil von rund neun Prozent unserer Belegschaft, die eine anerkannte Schwerbehinderung oder Gleichgestellung haben. Sie sind ein ganz normaler Teil der Belegschaft und in allen Hierarchieebenen zu finden.

Wie beurteilen Sie das Thema Inklusion bei Evonik?

Ab und zu fehlt auch bei uns dem einen oder anderen der Mut, kreativ nach Lösungen zu suchen. Im Alltag werden manchmal nur die Probleme gesehen, die damit verbunden sind. Probleme verstehen wir aber grundsätzlich als Herausforderung: wir wollen, dass eine win-win Situation für alle Beteiligten entsteht – egal, ob es dabei um Bilanzen, Kunden und Kollegen geht. Gemeinsam arbeiten wir daran, Inklusion bei Evonik erfolgreich zu gestalten. Das ist für mich echte #HumanChemistry!

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