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Durch Netzwerke Wissen vergrößern

Dr. Christoph Weckbecker knüpft als Leiter Innovation Networks im Evonik-Bereich Corporate Innovation vielfältige Verbindungen zu Hochschulen, Industriepartnern und Start-ups.


Evonik möchte führend in der Innovation werden, so das Zielbild. Dazu öffnet sich das Unternehmen für Ideen von außen. Wie sind Ihre Erfahrungen mit Open Innovation?

Open Innovation ist für ein modernes, forschendes Unternehmen wie Evonik die ideale Methode, um das über viele Jahre hinweg im Konzern entwickelte Wissen und die vorhandenen Kompetenzen zu ergänzen durch Know-how von Partnern außerhalb der Organisation. Mit Open Innovation gelingt es Evonik, in kurzer Zeit neue Forschungsgebiete und Technologien zusammen mit Partnern zu erschließen. Dabei nutzen wir natürlich Hochschul-, aber auch  krossindustrielle Partnerschaften, um Zugang zu neuen Value Chains zu erhalten. Unternehmertum ist ein wichtiges Thema bei uns und daher kooperieren wir gerne mit Start-ups.

Open Innovation bedeutet für Evonik externe Kooperationen, aber tatsächlich gibt es auch eine lebhafte Innovationskultur im Unternehmen. Ihr persönliches Highlight? 

So wie Evonik die Zusammenarbeit mit externen Partnern verstärkt, so arbeiten wir daran, die interne Kooperation über Segment- und Business Line-Grenzen hinweg gezielt zu verstärken. Im Bereich der Biotechnologie oder der Katalyse konnten wir durch diese Verknüpfung zahlreiche Projekte definieren und innovative Produkte entwickeln. 

Mein persönliches Highlight ist der Evonik Ideation Jam, den wir seit mehreren Jahren auf Konzernebene durchführen und mit dem wir erfolgversprechende Geschäftsideen unserer Mitarbeiter auszeichnen. Der Gewinner des Ideenwettbewerbs wird 'Entrepreneur of the Year' und kann ein Jahr lang zu 100 % an der neuen Idee arbeiten, unterstützt von einem  konzernweit zusammengesetzten Team. Corporate Entrepreneurship bildet einen wichtigen Meilenstein unserer offenen Innovationskultur, in der Neues gewagt werden darf ohne Angst vor Fehlern. 

Evonik ist bekannt für sein langjähriges Engagement mit Studierenden, sei es über studentische Netzwerke oder über die Kooperation mit den Lehrstühlen. Ohne Zweifel wichtig für Evonik, um den aktuellsten Stand der Forschung ins Unternehmen zu holen. Was sind die Vorteile für die Studierende aus Ihrer Sicht?

Für Studierende ist es wertvoll, schon vor dem Berufseinstieg in Themen und Unternehmenskultur eines Unternehmens hinein zu schnuppern. Durch die unternehmensweite Employer Branding Kampagne #HumanChemistry gibt es viele Anknüpfungspunkte off- und online, uns als attraktiven Arbeitgeber mit einem kreativen Umfeld kennen zu lernen. Darüber hinaus  bieten wir Praktika oder Unterstützung von Master- und Promotionsarbeiten an verschiedenen Standorten auf der Welt an und daraus ergibt sich häufig eine langfristige Verbindung oder Anstellung. Abseits des Lehrbetriebes gilt es auch zu verstehen, wie Innovationen in der Industrie betrieben werden und welche Themen wirtschaftlich relevant sind.

Als international agierendes Spezialchemieunternehmen arbeitet die Innovationseinheit von Evonik mit nahezu allen Regionen der Welt zusammen, wie wird der offene Austausch in anderen Kulturkreisen gelebt?

Wir haben in allen wichtigen Regionen der Welt Mitarbeiter, sogenannte Tech-Scouts, die sicherlich eines der diversesten Teams in unserem Unternehmen formen und kontinuierlich nach neuen Technologien scouten. Natürlich sind die Gegebenheiten in den Regionen unterschiedlich. In den USA beispielsweise ist die Idee des offenen Austausches mit externen Partnern schon lange gelebte Praxis. China pflegt sehr intensiven Austausch mit Universitäten. Innovation wird stetig internationaler. Die Fähigkeit, mit Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen zu arbeiten ist eine essentielle Voraussetzung, um in einem modernen und agilen Innovationsteams aktiv zu sein und entspricht unserem Arbeitgeberversprechen „Exploring opportunities. Growing together.“ 

Verraten Sie uns, was Sie in dieser von Veränderungen geprägten Welt antreibt?

Mitte September erst haben wir in Berlin bei der Veranstaltung „Evonik meets Science“ rund hundert Universitätsprofessoren mit Evonik-Innovatoren für einen intensiven Austausch zusammengebracht – eine bewährte Veranstaltung, die wir auch in den USA und Asien durchführen. Die Inspiration im direkten Kontakt mit Menschen und Themen motiviert und gibt Denkanstöße für neue Ideen – die vielleicht auch mal zu einer Innovation werden!  

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