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Nachhaltigkeit bei Evonik

Nachhaltigkeit - Stefan Haver, Head of Corporate Responsibility, erklärt, warum Nachhaltigkeit bei Evonik eine große Rolle spielt, wie Bewerber und Mitarbeiter mit dem Thema in Berührung kommen und wirft einen Blick in die Zukunft.

Das Thema Nachhaltigkeit ist aktuell allgegenwärtig – was bedeutet das für Evonik als Spezialchemieunternehmen?

Die Chemie ist Ermöglicher von Fortschritten in so ziemlich allen Lebensbereichen. Für den Übergang zu einer klimaneutralen Gesellschaft und geschlossenen Wertschöpfungskreisläufen ist das essenziell. Mehr noch: Es ist überhaupt erst die Voraussetzung dafür, dass wir uns eine Welt vorstellen können, in der künftig mehr als zehn Milliarden Menschen gut und im Einklang mit den natürlichen Grenzen des Planeten leben. Dabei zeigt es sich, dass was ökologisch und sozial wichtig ist, zunehmend auch finanziell lohnt. Bei den meisten unserer Kunden steht Nachhaltigkeit ganz weit oben auf der Anforderungsliste. Mit unseren Produkten und Lösungen helfen wir ihnen, diese Ziele zu erreichen.

Evonik hat seine Position zum Thema Nachhaltigkeit präzisiert –was ist neu an der Nachhaltigkeitsstrategie 2020+?

Das Thema Nachhaltigkeit lebt nicht von blumigen Absichten und schönen Versprechungen. Da geht es um verbindliche Ziele, um Messbarkeit und klare Belege. Das gehört regelmäßig auf den Prüfstand und aktualisiert. Unsere bisherigen Umweltziele laufen 2020 aus. Deshalb haben wir jetzt den nächsten Streckenabschnitt beschrieben. Und der kann sich sehen lassen: Bis 2025 werden wir unsere absoluten Treibhausgasemissionen gegenüber dem Basisjahr 2008 halbieren. 30 Prozent davon haben wir Stand heute schon erreicht. Weitere Bausteine der Strategie sind die Einführung eines internen CO2-Preises bei Investitionsentscheidungen, ein weltweites System zum Wassermanagement an unseren Standorten sowie die umfängliche Messung und Bewertung von Nachhaltigkeitschancen und -risiken unseres Portfolios. Wir haben uns also eine Menge vorgenommen.

Was hilft die neue Nachhaltigkeitsstrategie konkret zu verbessern?

Die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in Investitionsentscheidungen, Innovationsprozesse und individuelle Verhaltensanreize. Wirksam ist Nachhaltigkeitsmanagement nur dann, wenn es von den Rändern ins Zentrum unternehmerischer Entscheidungen rückt: als Teil von Risikobewertungen, Markterschließung, Gewinn- und Verlustrechnung. Was wir brauchen und was wir gemacht haben, ist die Verankerung von Nachhaltigkeit in der Konzernstrategie selbst.

Mitarbeiter und Bewerber möchten nachhaltig arbeiten

Nachhaltigkeit wird mehr und mehr zum Entscheidungskriterium bei der Wahl des Arbeitgebers – welche Argumente sprechen für Evonik?

Kaum eine andere Branche bietet einen größeren Hebel, die Nachhaltigkeitsanforderungen der Zukunft zu stemmen. Und kaum ein anderes Unternehmen stellt diesen Anspruch so sehr ins Zentrum seines Handelns wie Evonik. Wir erwirtschaften schon heute rund die Hälfte unseres Umsatzes mit Produkten, die nachweislich einen Beitrag zu verbesserter Ressourceneffizienz in der Anwendung bei unseren Kunden leisten. Mehr als 80 Prozent unseres Umsatzes zahlen positiv ein auf die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die sogenannten Global Goals. Und dabei wollen wir nicht stehenbleiben. Wir arbeiten weiter daran, das beste Spezialchemieunternehmen der Welt zu werden. Auch in punkto Nachhaltigkeit. Auch, weil wir uns damit als Arbeitgeber bei unseren Zielgruppen positiv verankern können. 

Evonik hat Mitarbeiter und Bewerber aus aller Welt – wie schaffen Sie es, dass Nachhaltigkeit in allen Ländern gleich umgesetzt und erfahren wird?

Nachhaltigkeit ist ein Querschnittsthema. Das macht man nicht im stillen Kämmerlein, abgeschottet in einer Unternehmenszentrale. Da stehen Sie in engem Austausch mit Partnern überall im Unternehmen. Auf dieser Grundlage stecken wir den strategischen Rahmen für das Gesamtunternehmen ab und koordinieren die gemeinsame Umsetzung. Nicht abstrakt, sondern sehr konkret und von Mensch zu Mensch. Segment- oder Ländergrenzen sind da in einer internationalen Organisation zum Glück kein Thema.

Wie waren die Reaktionen der Mitarbeiter auf die neue Strategie?

Da erleben wir eine enorme Resonanz. Wenn sie in der Chemie arbeiten, haben sie ein besonderes Interesse, der Welt zu beweisen, dass sie und ihr Unternehmen weniger Teil des Problems, als vielmehr Teil der Lösung nachhaltiger Entwicklung sind; dass sie also den weißen Hut aufhaben. Landläufige Vorurteile sehen ja doch zum Teil recht anders aus. Das spornt an. Und es sensibilisiert für die eigene Rolle im Wertschöpfungsprozess. Von der Arbeits- und Anlagensicherheit, bis zu Klima- und Umweltfragen ist Nachhaltigkeit ein Top-Thema für unsere Mitarbeiter weltweit.

Wie können sich Mitarbeiter, insbesondere die Generation Y und Z, in das Thema Nachhaltigkeit einbringen?

Ob Y, Z oder wie auch immer: Er oder Sie sollte für die Sache brennen und sich nicht mit nur vermeintlich einfachen Lösungen zufriedengeben. Das Schöne an dem Arbeitsfeld Nachhaltigkeit ist ansonsten, dass es so vielfältig ist, dass es fast keine Erfahrung, Fähigkeit oder Stärke gibt, die nicht an irgendeiner Stelle gebraucht wird. Das ist Diversität im besten Sinne. Die Verbindung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung spielt dabei eine immer wichtigere Rolle und sind gleichzeitig Themen, die für unsere Mitarbeiter von Relevanz sind.

Wenn interessierte Bewerber am Ball bleiben wollen, wie können sie mehr über die Aktivitäten von Evonik erfahren?

Unter evonik.de auf „Verantwortung“ klicken und nach Herzenslust stöbern. Wer es faktenbasiert mag, wird sich über unsere Hintergrundberichte oder unser sehr gut dokumentiertes nichtfinanzielles Reporting freuen. Wem nach etwas mehr ‚human touch‘ ist, der findet das Thema auch in unseren Social Media Kanälen. Außerdem beleuchten Mitarbeiter auf der Karriereseite in ihren Geschichten verschiedene Aspekte des Themas oder geben auf #HumanChemistry in ihren Posts Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

Ihre Prognose: wird das Bild eines Unternehmens zukünftig definiert werden über seine Produkte oder eher über die Entstehung der Produkte?

Ich weiß gar nicht, ob man das unbedingt so trennen sollte. Jedes Produkt hat seinen eigenen Lebenszyklus und der führt von der Rohstoffquelle, über Lieferkette, Produktion und Nutzungsphase bis hin zu Recycling oder Verwertung. Gutes Nachhaltigkeitsmanagement behält diesen Gesamtzusammenhang immer im Blick. Weil wir allein so zu Lösungen kommen, die nicht nur auf dem Papier gut aussehen, sondern auch tatsächlich einen Mehrwert bringen für Gesellschaft und Umwelt. Ich bin überzeugt, dass Märkte und Verbraucher zunehmend informierte Entscheidungen auf Grundlage eines solchen Gesamtbildes treffen werden.

 

Erfahren Sie mehr über Evonik als Arbeitgeber von unseren Kolleginnen und Kollegen.

Alles Wissenswerte zu Nachhaltgikeit und Verantwortung finden Sie hier.

https://corporate.evonik.de/de/verantwortung/

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