Career News
9. Mai 2019

Young Spirit – Ein Erfahrungsbericht

Der langjährige Young Spirit Pate Dr. Dieter Reusch erzählt von seinen Erfahrungen mit Young Spirit und warum ihn das Arbeiten mit den Kindern so begeistert.

Nach meinem Chemiestudium und anschließender Promotion an der Universität zu Köln bot Evonik mir, als Technischem Chemiker, einen tollen Einstieg in der Verfahrenstechnik an. Dort konnte ich mein Wissen aus der Promotion direkt umsetzen und zusätzlich ein Technikum mit komplett neuem Themengebiet leiten. Das war Weiterentwicklung von Anfang an!

Nach einigen spannenden Jahren im naturwissenschaftlichen/technischen Bereich wechselte ich in das strategische Controlling und tauchte später in das operative Controlling einer Geschäftseinheit ein. Das ermöglichte mir einen für mich ganz neuen, spannenden Einblick ins Unternehmen und macht mir immer noch viel Spaß. Übrigens: Auch in der tiefsten Finanzwelt ist chemisches Wissen oft hilfreich - zumindest in der chemischen Industrie.

Mein Engagement als Young Spirit Pate 

Zu der unternehmensinternen Initiative Young Spirit habe ich über meine Töchter gefunden. Als sie 2009 in den Kindergarten kamen, wollte ich dort aktiv werden und die Chance nutzen, meine Begeisterung für Naturwissenschaften mit Kindern zu teilen. Zu der Zeit war Young Spirit schon gut etabliert und ich konnte auf fertige Versuchsanleitungen zurückgreifen und Materialkisten ausleihen. Zudem gab es eine professionelle Schulung, in der die Patinnen und Paten auf die Besonderheiten in der Zusammenarbeit mit Kindergärten und Grundschulen sehr gut vorbereitet wurden. Diese Schulungen werden auch weiterhin für neue Paten angeboten und sind sehr zu empfehlen.

Es ist für mich immer wieder motivierend zu erleben, wie begeistert die Kinder mitmachen sowie die staunenden und leuchtenden Augen zu sehen. Mein schönstes Erlebnis hatte ich in einer Klasse in der Grundschule. Ich stelle mich immer als Chemiker vor und erzähle den Kindern, was man in der Chemie alles so macht (Stichwort „Was für tolle Erfindungen verdanken wir der Chemie“ und „Verstehen der Welt durch Analysieren der Natur“). Am Ende einer Unterrichtsstunde, nach einigen schönen Experimenten, kam nach dem Aufräumen ein kleiner Junge zu mir und sagte: „Herr Reusch, ich möchte auch Chemiker werden!“ Da ist dann wohl der Funke übergesprungen und motiviert zum Weitermachen…!

Für die Zukunft denke ich, dass Evonik mir viele neue spannende Aufgaben und Weiterentwicklungs­möglichkeiten bieten wird. Und wenn die Kinder etwas größer sind, könnte ich mir auch gut eine Tätigkeit im Ausland vorstellen. Möglichkeiten gibt es bei Evonik viele. Ich freue mich drauf!

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