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Tobias - Jung Chemiker Forum - Teil 2

Als führendes Unternehmen der Spezialchemie möchte Evonik jungen Chemikerinnen und Chemikern den Einstieg in ihr Berufsleben erleichtern, Ihnen die Möglichkeit geben ihr Können unter Beweis zu stellen sowie frühzeitig mit Nachwuchskräften in Kontakt zu treten. Die teilnehmenden Studentinnen und Studenten teilen ihre Erfahrungen und veröffentlichen  ihre eigenen Geschichten in unserem Students@Evonik Blog.

 

Tobias promoviert im Fach Chemie und engagiert sich nebenbei beim (JCF) JungChemikerForum. In unserem Students@Evonik-Blog berichtet er, wie sich das Virus COVID-19 auf sein Studium und die Netzwerkarbeit auswirkt.

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Tobias und das JungChemikerForum - Netzwerkarbeit während Corona

 

Hey Leute,

mein Name ist Tobias Wilcke und ich bin der aktuelle Bundessprecher des JungChemikerForums (JCF) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Aktuell ergeben sich auch bei uns viele Probleme rund um das Thema COVID-19, welches von dem mittlerweile weit verbreitetem Corona-Virus ausgeht.

Zum Beispiel mussten wir unser Frühjahrssymposium, eine alljährliche Konferenz mit über 400 Teilnehmer*innen, leider absagen. Auch unsere Exkursionen zu Firmen, die geplanten Workshops und das Treffen der regionalen Sprecherteams in Köln mussten wir verschieben. Für das JCF und die gesamte GDCh - einen gemeinnützigen Verein, welcher hauptsächlich von dem persönlichen Austausch seiner Mitglieder lebt - bedeuten die aktuellen Umstände eine große Veränderung im Vereinsleben. Doch diese Veränderungen müssen nicht immer negativ sein. 

Unser Treffen der regionalen Sprecherteams konnten wir beispielsweise mit über 90 Leuten online abhalten. Das Feedback zu dem Treffen war dabei durchweg positiv und viele der Teilnehmer*innen können sich vorstellen, die Besprechung wieder online durchzuführen. Auch bei unseren Workshops haben wir diese Woche mit der ersten digitalen Durchführung begonnen und die Ergebnisse waren mit denen voriger Workshops vergleichbar. Natürlich ersetzen digitale Formate nicht den persönlichen Austausch und den Smalltalk in den Pausen. Auch auf den gemeinsamen abendlichen Ausklang muss bei einer solchen Durchführung verzichtet werden. Dennoch haben wir gemerkt, dass sich manche Meetings ebenso gut digital durchführen lassen. Die Vorteile hierbei sind, dass mehr Leute am virtuellen Treffen teilnehmen können, niemand weite Reisen auf sich nehmen muss und Kosten gespart werden. Deshalb planen wir auch in Zukunft weiterhin regelmäßige Treffen online durchzuführen.

Neben der ehrenamtlichen Arbeit im JCF promoviere Ich im Fachbereich der Organischen Chemie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Hier wurde ein Großteil der Labore zum Wohle der Mitarbeiter geschlossen. Das bedeutet, dass wir unserer alltäglichen Arbeit wie die Nutzung von Messgeräten und das Ansetzen neuer Reaktionen nicht mehr nachkommen können. Im Home-Office können wir uns dafür auf das Planen von neuen Versuchen, das Auswerten von Messungen sowie das Schreiben von Publikationen oder unserer Dissertation konzentrieren. Man kommt also trotzdem voran, kann sich auf andere Dinge konzentrieren und verliert kaum Zeit. 

Insgesamt lernt man also, mit der ungewöhnlichen Situation umzugehen und sich anzupassen. Der unvermeidbaren Digitalisierung unserer Gesellschaft kommen diese Umstände zugute und auch Technikmuffel haben die Chance, sich von den positiven Einflüssen der Digitalisierung zu überzeugen. Wir versuchen einfach, das Beste daraus zu machen.

Bis dahin und bleibt gesund,

Euer Tobias

 

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Im networks@Evonik-Blog berichten Mitglieder aus Netzwerken mit denen Evonik zusammenarbeitet, über ihre Erfahrungen mit dem Netzwerk und die Arbeit mit Evonik.

 

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