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Andreas
Andreas

Andreas Fischer

Chief Innovation Officer (CIO)

Position

Chief Innovation Officer (CIO)

Standort

Hanau, Deutschland

Segment

Resource Efficiency

Bei Evonik seit

1997

Studium/ Ausbildung

Diplom-Wirtschaftsingenieur

About Andreas Fischer
Position

Chief Innovation Officer (CIO)

Standort

Hanau, Deutschland

Segment

Resource Efficiency

Bei Evonik seit

1997

Studium/ Ausbildung

Diplom-Wirtschaftsingenieur

Der Mensch hinter der Position

In der Forschung und Entwicklung bei Evonik gibt es Neuigkeiten:  Andreas Fischer startet zum 1. Juli in seiner neuen Position als Chief Innovation Officer (CIO) für den Konzern und leitet die neue, gebündelte Funktion „Research, Development & Innovation“. Wir möchten mehr erfahren über seinen Karriereweg, seinen Blick auf die Arbeitswelt und den Willen zu kontinuierlichem Lernen. 


Lassen Sie uns im digitalen Zeitgeist starten – mit welchen drei Hashtags würden Sie sich beschreiben?  

Ich bin in den sozialen Medien mit Accounts vertreten, arbeite jedoch selten mit Hashtags. Müsste ich welche wählen, wären diese … 

#Family
#CollaborativeLeadership
#ILoveSuitsAndTies

Welche Eigenschaften bringen Sie in den Job mit und wie würden Sie Ihre neue Aufgabe beschreiben?

Meine Familie kennt mich als passionierten Ausdauersportler, der sich mit Leidenschaft immer wieder neue Ziele steckt. Da gibt es schon Parallelen zu meiner neuen Aufgabe als Chief Innovation Officer. Wir wollen Innovationsführer der chemischen Industrie werden, und dafür werden wir alles zusammenbringen, was Evonik an Innovationskraft zu bieten hat, ohne dabei die Nähe zu unseren Kunden und zu unserem Geschäft zu verlieren. Dabei nutzen wir den Antrieb, der uns alle verbindet: Leading beyond chemistry to improve life, today and tomorrow – dafür stehen wir, das ist unser Selbstverständnis.

Ein Blick auf Ihre Vita verrät: Sie sind mit einem Diplom als Wirtschaftsingenieur an der Universität Karlsruhe als Produktmanager ins Berufsleben gestartet und haben viele Jahre im Vertrieb gearbeitet. Welche Kompetenzen und Erfahrungen nehmen Sie aus dieser Zeit mit in Ihre neue Aufgabe als CIO? 

Zuhören ist eine der wichtigsten, häufig unterschätzten Eigenschaft im Arbeitsleben. Im Vertrieb ebenso wie in Forschung- und Entwicklung gilt es, Bedürfnisse zu erkennen, offene Fragen zu identifizieren, Nutzen herauszuarbeiten. Ein Forschungserfolg ist dann wirklich gut, wenn der Kunde Nutzen zieht und das Produkt am Markt Erfolg hat. Nach meiner Überzeugung entstehen Innovationen, wenn es gelingt, sich in die Position des Kunden hineinzuversetzen. Oder noch besser: Bedürfnisse zu antizipieren, die sich der Kunde noch gar nicht bewusst gemacht hat.

Ihr Karrierepfad hat viel mit Entwicklung, Flexibilität und Kreativität zu tun – für wichtig halten Sie neben dem fachlichen Know-how Themen wie beispielsweise lebenslanges Lernen? 

Ein ganz wichtiger Punkt! Nicht nur für mich als Person, sondern auch als Teil einer Unternehmens—und Führungskultur ist Lernen die Voraussetzung für Leadership. Unsere Welt befindet sich in ständigem Wandel und damit auch unsere Arbeitswelt. Wir sind dann erfolgreich, wenn wir offen für Vielfalt bleiben und andere Perspektiven zulassen. Ebenso wichtig ist aber auch die kontinuierliche Reflexion über eigene Stärken sowie die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und daraus Potentiale abzuleiten. 

Was heißt das für Ihren Führungsstil?    

Die Leitung des Geschäftsgebietes Silica war die bis dahin größte Aufgabe in meiner beruflichen Laufbahn. Die Verantwortung für ein sehr großes Geschäft der Evonik und für viele Mitarbeiter habe ich sehr bewusst wahrgenommen. Ich habe in den rund sechs Jahren, in denen ich Silica geleitet habe, viel gelernt und mich weiterentwickelt. Ein solches Geschäftsgebiet zu leiten, erfordert die ausgeprägte Fähigkeit, Aufgaben und Verantwortung zu delegieren und die „richtige Flughöhe“ bei der Steuerung zu finden. Ich muss die Richtung vorgeben, meinen Mitarbeitern vertrauen und ihnen viel Selbständigkeit einräumen, denn nur so können sie auch wachsen und sich weiterentwickeln.

Mit meiner anschließenden Rolle als Mitglied der Geschäftsführung des Segmentes Resource Efficiency musste ich meinen Arbeitsstil an eine noch höhere Komplexität, Diversität und Menge an Aufgaben anpassen. Es ist ein Unterschied, ob man ein Geschäftsgebiet führt oder in der Geschäftsführung für rund 10.000 Menschen über fünf Kontinente verantwortlich ist.

Ihre neue Aufgabe als CIO ist in vielerlei Hinsicht komplex und global ausgerichtet. Auf welche Erfahrungen werden Sie zurückgreifen? 

Von 2009 bis 2012 war ich als Leiter Inorganic Materials Asien in Shanghai - eine wundervolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Mein Herz wird immer an China hängen, und noch heute empfinde ich ein Gefühl des „Nach Hause Kommens“, wenn ich in Shanghai lande. Was ich in China gelernt habe? Ich suche nach Lösungen und nicht nach Problemen, die eine Lösung unmöglich machen! Besonders die Zeit in einer anderen Kultur schult, die richtigen Prioritäten zu setzen und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Ich bin beruflich stark gefordert, daher haben Gesundheit und Fitness einen festen Platz in meinem Alltag. Außerdem versuche ich, soviel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen.

Versetzen Sie sich in die Lage Ihres 18-jährigen ‘Ichs‘: Hätten Sie sich damals Ihren beruflichen Werdegang so vorstellen können?

Ich wollte in einer internationalen Managementposition für ein großes Unternehmen erfolgreich tätig sein – das war mein Ziel, aber ich habe das nicht zu einem Teil meines Lebensentwurfes gemacht.  Gleichzeitig hatte ich immer großen Respekt vor dem Weg in eine obere Management-Funktion. Mir war klar, dass es dazu neben außerordentlicher Leistung auch immer das nötige Glück braucht, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Mit 18 war ich natürlich überhaupt nicht sicher, ob ich das schaffen würde. 

Was würden Sie potenziellen Bewerbern mit an die Hand geben wollen?

Bewerber sollten sich ihren zukünftigen Arbeitgeber vorher gut anschauen, denn Kultur und Werte eines Unternehmens müssen zum Menschen passen. Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft sind gefragt, wenn man sich in verantwortungsvolle Positionen mit viel Gestaltungsraum entwickeln möchte.  Abwarten, dass das Unternehmen mit entsprechenden Angeboten auf einen zukommt, ist keine gute Option. Man muss selbst aktiv werden und sollte nicht zu eng aufgestellt sein. Und das vielleicht Wichtigste: Man muss bereit sein, sich auch auf etwas völlig anderes einzulassen, als man selbst geplant hat.

Was ist es, dass Sie mit Evonik über so viele Jahre verbindet?

Das lässt sich einfach zusammenfassen: Ich kann mich mit Evonik, der Strategie und der gelebten Kultur stark identifizieren, weil mich das Zusammenspiel dieser Elemente überzeugt. Das wiederum motiviert mich zu hohem Einsatz. Evonik hat mir eine erfolgreiche berufliche Entwicklung ermöglicht, auf die ich sehr stolz bin. Im Laufe der Jahre durfte ich mit vielen Kollegen zusammenarbeiten, die ich sehr schätze und nicht missen möchte.


#ResearchDevelopmentAndInnovation #Innovation #ChiefInnovationManager #LeadingBeyondChemistry

Andreas Fischer
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Hanau, Deutschland

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Resource Efficiency

Joined
Bei Evonik seit

1997

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Studium/ Ausbildung

Diplom-Wirtschaftsingenieur

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DAS SIND WIR

Der Mensch hinter der Position

In der Forschung und Entwicklung bei Evonik gibt es Neuigkeiten:  Andreas Fischer startet zum 1. Juli in seiner neuen Position als Chief Innovation Officer (CIO) für den Konzern und leitet die neue, gebündelte Funktion „Research, Development & Innovation“. Wir möchten mehr erfahren über seinen Karriereweg, seinen Blick auf die Arbeitswelt und den Willen zu kontinuierlichem Lernen. 


Lassen Sie uns im digitalen Zeitgeist starten – mit welchen drei Hashtags würden Sie sich beschreiben?  

Ich bin in den sozialen Medien mit Accounts vertreten, arbeite jedoch selten mit Hashtags. Müsste ich welche wählen, wären diese … 

#Family
#CollaborativeLeadership
#ILoveSuitsAndTies

Welche Eigenschaften bringen Sie in den Job mit und wie würden Sie Ihre neue Aufgabe beschreiben?

Meine Familie kennt mich als passionierten Ausdauersportler, der sich mit Leidenschaft immer wieder neue Ziele steckt. Da gibt es schon Parallelen zu meiner neuen Aufgabe als Chief Innovation Officer. Wir wollen Innovationsführer der chemischen Industrie werden, und dafür werden wir alles zusammenbringen, was Evonik an Innovationskraft zu bieten hat, ohne dabei die Nähe zu unseren Kunden und zu unserem Geschäft zu verlieren. Dabei nutzen wir den Antrieb, der uns alle verbindet: Leading beyond chemistry to improve life, today and tomorrow – dafür stehen wir, das ist unser Selbstverständnis.

Ein Blick auf Ihre Vita verrät: Sie sind mit einem Diplom als Wirtschaftsingenieur an der Universität Karlsruhe als Produktmanager ins Berufsleben gestartet und haben viele Jahre im Vertrieb gearbeitet. Welche Kompetenzen und Erfahrungen nehmen Sie aus dieser Zeit mit in Ihre neue Aufgabe als CIO? 

Zuhören ist eine der wichtigsten, häufig unterschätzten Eigenschaft im Arbeitsleben. Im Vertrieb ebenso wie in Forschung- und Entwicklung gilt es, Bedürfnisse zu erkennen, offene Fragen zu identifizieren, Nutzen herauszuarbeiten. Ein Forschungserfolg ist dann wirklich gut, wenn der Kunde Nutzen zieht und das Produkt am Markt Erfolg hat. Nach meiner Überzeugung entstehen Innovationen, wenn es gelingt, sich in die Position des Kunden hineinzuversetzen. Oder noch besser: Bedürfnisse zu antizipieren, die sich der Kunde noch gar nicht bewusst gemacht hat.

Ihr Karrierepfad hat viel mit Entwicklung, Flexibilität und Kreativität zu tun – für wichtig halten Sie neben dem fachlichen Know-how Themen wie beispielsweise lebenslanges Lernen? 

Ein ganz wichtiger Punkt! Nicht nur für mich als Person, sondern auch als Teil einer Unternehmens—und Führungskultur ist Lernen die Voraussetzung für Leadership. Unsere Welt befindet sich in ständigem Wandel und damit auch unsere Arbeitswelt. Wir sind dann erfolgreich, wenn wir offen für Vielfalt bleiben und andere Perspektiven zulassen. Ebenso wichtig ist aber auch die kontinuierliche Reflexion über eigene Stärken sowie die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und daraus Potentiale abzuleiten. 

Was heißt das für Ihren Führungsstil?    

Die Leitung des Geschäftsgebietes Silica war die bis dahin größte Aufgabe in meiner beruflichen Laufbahn. Die Verantwortung für ein sehr großes Geschäft der Evonik und für viele Mitarbeiter habe ich sehr bewusst wahrgenommen. Ich habe in den rund sechs Jahren, in denen ich Silica geleitet habe, viel gelernt und mich weiterentwickelt. Ein solches Geschäftsgebiet zu leiten, erfordert die ausgeprägte Fähigkeit, Aufgaben und Verantwortung zu delegieren und die „richtige Flughöhe“ bei der Steuerung zu finden. Ich muss die Richtung vorgeben, meinen Mitarbeitern vertrauen und ihnen viel Selbständigkeit einräumen, denn nur so können sie auch wachsen und sich weiterentwickeln.

Mit meiner anschließenden Rolle als Mitglied der Geschäftsführung des Segmentes Resource Efficiency musste ich meinen Arbeitsstil an eine noch höhere Komplexität, Diversität und Menge an Aufgaben anpassen. Es ist ein Unterschied, ob man ein Geschäftsgebiet führt oder in der Geschäftsführung für rund 10.000 Menschen über fünf Kontinente verantwortlich ist.

Ihre neue Aufgabe als CIO ist in vielerlei Hinsicht komplex und global ausgerichtet. Auf welche Erfahrungen werden Sie zurückgreifen? 

Von 2009 bis 2012 war ich als Leiter Inorganic Materials Asien in Shanghai - eine wundervolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Mein Herz wird immer an China hängen, und noch heute empfinde ich ein Gefühl des „Nach Hause Kommens“, wenn ich in Shanghai lande. Was ich in China gelernt habe? Ich suche nach Lösungen und nicht nach Problemen, die eine Lösung unmöglich machen! Besonders die Zeit in einer anderen Kultur schult, die richtigen Prioritäten zu setzen und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Ich bin beruflich stark gefordert, daher haben Gesundheit und Fitness einen festen Platz in meinem Alltag. Außerdem versuche ich, soviel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen.

Versetzen Sie sich in die Lage Ihres 18-jährigen ‘Ichs‘: Hätten Sie sich damals Ihren beruflichen Werdegang so vorstellen können?

Ich wollte in einer internationalen Managementposition für ein großes Unternehmen erfolgreich tätig sein – das war mein Ziel, aber ich habe das nicht zu einem Teil meines Lebensentwurfes gemacht.  Gleichzeitig hatte ich immer großen Respekt vor dem Weg in eine obere Management-Funktion. Mir war klar, dass es dazu neben außerordentlicher Leistung auch immer das nötige Glück braucht, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Mit 18 war ich natürlich überhaupt nicht sicher, ob ich das schaffen würde. 

Was würden Sie potenziellen Bewerbern mit an die Hand geben wollen?

Bewerber sollten sich ihren zukünftigen Arbeitgeber vorher gut anschauen, denn Kultur und Werte eines Unternehmens müssen zum Menschen passen. Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft sind gefragt, wenn man sich in verantwortungsvolle Positionen mit viel Gestaltungsraum entwickeln möchte.  Abwarten, dass das Unternehmen mit entsprechenden Angeboten auf einen zukommt, ist keine gute Option. Man muss selbst aktiv werden und sollte nicht zu eng aufgestellt sein. Und das vielleicht Wichtigste: Man muss bereit sein, sich auch auf etwas völlig anderes einzulassen, als man selbst geplant hat.

Was ist es, dass Sie mit Evonik über so viele Jahre verbindet?

Das lässt sich einfach zusammenfassen: Ich kann mich mit Evonik, der Strategie und der gelebten Kultur stark identifizieren, weil mich das Zusammenspiel dieser Elemente überzeugt. Das wiederum motiviert mich zu hohem Einsatz. Evonik hat mir eine erfolgreiche berufliche Entwicklung ermöglicht, auf die ich sehr stolz bin. Im Laufe der Jahre durfte ich mit vielen Kollegen zusammenarbeiten, die ich sehr schätze und nicht missen möchte.


#ResearchDevelopmentAndInnovation #Innovation #ChiefInnovationManager #LeadingBeyondChemistry

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