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Cléa in Hanau. Aquakultur, Marketing und Stammtisch: die perfekte Kombi!

Cléa ist durch ein studentisches Netzwerk zu Evonik gekommen und absolvierte in Evonik´s  Animal Nutrition ein Praktikum im Marketing. In unserem students@Evonik-Blog berichtet sie über den Mut, den man aufbringen muss, um in ein fremdes Land zu gehen, über die Bedeutung der Weltmeere und was ihr Praktikum sie gelehrt hat. 

Schon als Kind faszinierte mich die Idee, in einem fernen Land zu leben, verschiedene Sprachen zu sprechen und neue Landschaften zu bewundern. Nun wage ich es zu sagen, dass ich diesen Traum fast erfüllt habe. Auch wenn Frankreich und Deutschland Nachbarn sind, war der Umzug in ein anderes Land für mein Praktikum eine aufregende Erfahrung, reich an Eindrücken und Entdeckungen.

Mein Name ist Cléa, ich komme aus Südfrankreich und freue mich, euch von meinem Praktikum bei Evonik zu erzählen. Davor erzähle ich euch, aber kurz wie ich von Evonik überhaupt erfahren habe. Es begann alles mit dem UNITECH International Programm, an dem ich im letzten Jahr meines Masters teilgenommen habe. An diesem Programm sind mehrere europäische Universitäten und Unternehmen beteiligt, darunter Evonik. UNITECH bietet den Studenten die Möglichkeit, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen und sich individuell weiterzuentwickeln und gleichzeitig die beruflichen Fähigkeiten zu fördern. Das Programm ist in drei Elemente gegliedert: ein Austauschsemester, ein dreiwöchiges Seminar, dass über das ganze Jahr verteilt ist und ein Praktikum in einem Partnerunternehmen. Es ist ein großartiges Netzwerk, das einem den Schlüssel mitgibt, um seine Persönlichkeit zu entfalten und dir das effiziente Arbeiten im Team beibringt, so dass man die richtigen zwischenmenschlichen und kommunikativen Fähigkeiten für ein Praktikum oder eine späteren Beruf erwirbt.

Ein weiterer positiver Aspekt dieses Netzwerks war es, aber Evonik zu entdecken und mit einigen Mitarbeitern aus Hanau und Essen in Kontakt zu treten. Da mich das Unternehmen angezogen hat, habe ich mich schon früh für ein Praktikum dort entschieden. Ich habe eigentlich BioEngineering studiert, genauer gesagt Biotechnologien und Biochemie. Ich hatte, aber immer das Gefühl, dass ich, anstatt den ganzen Tag in einem Labor zu verbringen, ich es lieber vorziehen würde ein Praktikum mit Schwerpunkt Kommunikation zu absolvieren, dass mir erlaubt mehr über den Business Aspekt von Projekten zu erfahren. Deswegen bewarb ich mich für ein halbjähriges Praktikum in der Marketingabteilung der Business Line Animal Nutrition (AN) von Evonik und hatte die Freude, einige Monate später, in Hanau, Deutschland dem Aquakultur-Team beizutreten. 

An meinem ersten Tag war ich positiv überrascht von der herzlichen Begrüßung durch das Team und war sehr erfreut über den Arbeitsplatz, der alles bietet, was man für eine effektive Arbeit braucht. Das AN Marketing Team besteht aus etwa zehn Personen, darunter auch Produktmanager. Ich habe sechs Monate lang intensiv mit meiner Betreuerin am Marketing von Veramaris® gearbeitet. Dieses Gemeinschaftsprojekt mit dem niederländischen Unternehmen DSM, entwickelt ein Mikroalgen-Fermentationsverfahren zur Herstellung eines Algenöls, das reich an Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) ist und in der Aquakultur als Ersatz für Fischöl in Futtermitteln verwendet werden kann. Traditionell werden nämlich Wildfische aus dem Meer gefangen, um Fischmehl und Fischöl zu produzieren, die beispielsweise in Lachsfutter verwendet werden, um den Nährstoffbedarf der Lachse zu decken. Dieser Prozess gefährdet jedoch die biologische Vielfalt und trägt zur Zerstörung der Weltmeere bei. Veramaris® kann, aber dazu beitragen unsere Abhängigkeit von den Meeresressourcen zu verringern und neue Standards für eine gesunde und nachhaltige Lebensmittelproduktion zu setzen. 

Die Aufgabe meiner Betreuerin bestand darin Märkte zu erschließen und das Produkt in der Aquakulturindustrie präsenter zu machen. Ich habe sie bei diesen Aufgaben unterstützt und habe, neben den alltäglichen Aufgaben, die Umwelt- und Gesundheitsvorteile unseres Algenöls aufgelistet und die Vorbereitung von Präsentationen für potenzielle Kunden und Partner vorbereitet. Nebenbei habe ich auch alle AN-Produkte kennengelernt, als ich mit mehreren Produktmanagern der Business Line zusammenarbeitete, um eine Schulungspräsentation für die neuen Technical Sales Manager zu aktualisieren. Darüber hinaus bekam ich noch die Möglichkeit mit dem Team zur Seafood Expo Global nach Brüssel zu reisen. Dort wurde mir erst klar wie groß eigentlich die Aquakulturindustrie ist: Es gab so viele Stände und so viele Unternehmen aus der ganzen Welt. Ich habe viele innovative Produkte entdeckt und mich mit anderen Akteuren im Bereich der Tierernährung ausgetauscht.

Ich muss zugeben, dass ich mich vor diesem Praktikum eigentlich eher von  Nutrition and Care angezogen gefühlt habe und nicht von Animal Nutrition, aber die Erkenntnisse, die ich aus dieser Erfahrung gewonnen habe, sind unbezahlbar. Ich habe nicht nur über Ernährung und Aquakultur gelernt, sondern auch über die Auswirkungen unserer Bedürfnisse und Maßnahmen auf die Umwelt als Ganzes. Im Anbetracht der aktuellen globalen Probleme fühlte es sich für mich richtig an, an einem Projekt zu arbeiten, das darauf abzielt, die Industrie nachhaltiger zu machen, gesunde Lebensmittel herzustellen und gleichzeitig unsere Ozeane zu entlasten. 

Während des gesamten Praktikums habe ich mich in meinem Team sehr wohl gefühlt. Meine Kollegen waren freundlich und boten ihre Hilfe an. Wenn ich Fragen hatte, konnte ich mich immer an jemanden wenden auch, wenn sie in diesem Moment mal keine Zeit hatten, kam man immer auf mich und meine Frage zurück. Besonders dankbar bin ich meiner Betreuerin, die mich mit großem Elan durch das Praktikum geschickt geführt hat.

In Hanau lernte ich auch viele andere Praktikanten kennen, mit denen ich mich zum "Stammtisch" getroffen habe. Dieses Wort bezieht sich ja eigentlich auf die Kneipenkultur in Deutschland, aber unser "Stammtisch" war jede Aktivität, die wir gemeinsam erlebt haben, wie z.B. ein Abendessen oder ein Picknick, zu einem See gehen.... Wir hatten auch jeden Mittwoch ein gemeinsames, wöchentliches Mittagessen im Esscom. 

Kurz gesagt, dieses Praktikum war eine wundervolle Erfahrung für mich, da ich beruflich und kulturell viel gelernt habe. Ein paar Monate im Ausland zu verbringen ist immer interessant, aber es ist noch besser, wenn man nette Menschen trifft und, sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit, eine gute Zeit hat.

Vielen Dank, dass Ihr meinen Text gelesen habt und ich hoffe ich konnte euch eine Vorstellung davon geben wie ein Praktikum bei Evonik so aussieht. 

Und wenn ihr mehr Informationen über das Netzwerk haben möchtet und auch sehen möchtet, wie es mir geholfen hat mit Evonik in Kontakt zu treten, dann schaut euch einfach hier meinen Artikel im Networks@Evonik-Blog auf der Evonik Careers Website an.

Bis dann, 
eure Cléa  

Im students@Evonik-Blog berichten Studenten, die bei Evonik arbeiten, über ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsleben als Praktikant bei Evonik.

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