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Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt – Fernando auf seiner Reise zu Evonik

Fernando ist als Account Executive bei Evonik in Brasilien tätig. In unserem students@Evonik-Blog berichtet er von seiner Reise:  angefangen beim Interesse an der Chemie über ein Praktikum und bis zu einer Tätigkeit für das Regional Business Development von Evonik in São Paulo, Brasilien.

Ein herzliches Hallo an alle,

Mein Name ist Fernando Rezende und ich arbeite für Evonik als Account Executive im Bereich Regional Business Development in São Paulo, Brasilien. Ihr werdet euch jetzt vielleicht fragen, warum ich für students@Evonik schreibe, wenn ich eigentlich kein Student mehr bin. Nun, ich habe natürlich nicht als Account Executive angefangen. Meine Reise begann bereits als Student und heute möchte ich euch ein wenig über mich und meine Reise zu Evonik erzählen.

Ich denke, ein guter Anfang für meine Geschichte ist euch zu erzählen, wie ich überhaupt zur Chemie gekommen bin. Nach der High School war ich mir nämlich nicht wirklich sicher, wohin ich mich entwickeln wollte. Natürlich bot die Universität viele verschiedene Optionen - Wirtschaft, Medizin, Psychologie, Physik, Ingenieurwesen und so weiter - aber ich konnte mich ehrlich gesagt nicht entscheiden. Ich denke, viele meiner Altersgenossen fühlen sich nach der Schule irgendwie verloren – gerade oder weil man nun eigentlich endlich seine eigene Zukunft gestalten kann. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mir einen Dokumentarfilm über eine ziemlich verrückte Theorie in der Teilchenphysik angesehen, der mich dann für die Wissenschaft begeisterte – es war faszinierend! Der Kurs meiner Reise war damit festgelegt, aber die Details waren noch nicht ganz klar. Das Physikstudium klang zwar interessant, aber ich hatte das Gefühl, dass Physik wahrscheinlich zu viel Theorie für mich sein könnte. Am Ende habe ich mich für Chemie entschieden: einen theoretischen, wissenschaftlichen Hintergrund, der sich, wenn man möchte, auch auf die Unternehmenswelt übertragen lassen kann. 

Als ich an der Universität von São Paulo aufgenommen wurde, die als beste in Lateinamerika gilt,  war das – glaube ich  - meine erste persönliche Leistung im Leben, die mich wirklich stolz gemacht hat war. Es war eine ganz besondere und glückliche Zeit für mich, aber das Chemie-Studium war nicht einfach. Das erste Semester war voll mit Infinitesimalrechnung und Algebra, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Ich fühlte mich, als hätte ich das erste Semester kaum überlebt, aber ich schätze mal jeder Studienanfänger fühlt sich so. Erst im dritten Semester begannen wir mit der organischen Chemie und, obwohl schwierig, war es sehr interessant. Es dauerte dann auch nicht lange, bis ich mich entschloss ein Praktikum im Labor für organische Chemie an meiner Universität zu absolvieren. Vielleicht war ich ein wenig übereifrig, endlich echte wissenschaftliche Forschung und Experimente betreiben zu können - am Ende des Kurses hatte ich keine wirkliche Erfahrung, wie man Chemie mit Wirtschaft verbindet. Schließlich habe ich dann herausgefunden, dass wissenschaftliche oder akademische Chemie nicht gleichzusetzen ist mit Wirtschaftschemie. In der Wirtschaftschemie achtet man immer auf die möglichen Auswirkungen auf den Markt. Im Gegensatz dazu achtet man bei der akademischen Chemie nicht unbedingt auf den Markt. Mein ursprünglicher Plan, mein Wissen über Chemie einfach in betriebswirtschaftliche Aspekte zu übertragen, war also nicht ganz so einfach wie ich dachte. Deshalb beschloss ich, dass ich einen zweiten Abschluss brauche, um diese Lücke zu schließen. Nach vier Jahren Chemie war und ist es noch immer nicht einfach, ein zweites Studium in Materials Engineering zu beginnen. Es hat sich aber sehr schnell ausgezahlt, weil es mir eben die Möglichkeit gab,  ein Praktikum bei Evonik zu absolvieren.

Das Praktikum bei Evonik habe ich gleich nach meinem ersten Jahr im Materials Engineering Studium begonnen. Meine erste Position war dabei Marketing Intelligence Praktikant in Evonik’s Business Line High Performance Polymers. Chemie und Materials Engineering waren hierbei eine solide Grundlage, denn ich konnte alle neuen Dinge aus zwei verschiedenen Perspektiven wahrnehmen und verstehen - mit einem Mikroansatz aus der Chemie und einem Makroansatz aus Materials Engineering. 

Alles, was ich während meines Praktikums gelernt habe, war unglaublich! Und definitiv nicht etwas, was man im Klassenzimmer lernen kann. Zum Beispiel wie wichtig und effizient Teamarbeit wirklich in Unternehmen ist. Um den Markt richtig beobachten zu können ist ein gutes Verständnis und Wissen über die Wertschöpfungskette, den Wettbewerb, die Produkte  und vor allem die Kunden nötig. Allein ist das alles nicht möglich, aber ich hatte das Glück, das mir viele Kollegen geholfen haben. Und das nicht nur in Brasilien! Ich hatte die Gelegenheit, Menschen aus der ganzen Welt zu treffen und mit ihnen zu interagieren – für mich ein wichtiger Teil der Kultur und des Charmes von Evonik. Vom ersten Tag an fühlte ich mich, sowohl vom Unternehmen, als auch von meinen Kollegen, sehr willkommen.

Das war's für heute! Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig zeigen, wie ich zu Evonik gekommen bin. Die Geschichte ist hier aber noch nicht zu Ende! 

In meinem nächsten Beitrag werde ich euch mehr über mein Praktikum und ein wenig über den Übergang zur Regional Business Development erzählen.

Bis bald,
Fernando


Im students@Evonik-Blog berichten Studenten, die bei Evonik arbeiten, über ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsleben als Praktikant bei Evonik.

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