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Adam neu_2021

Turbulente Zeiten und ein sicherer Hafen – Adam in Taiwan

Adam ist Mitglied bei UNITECH INTERNATIONAL und ist für sein Praktikum bei Evonik nach Taiwan gegangen, als die ganze Welt begann Maßnahmen gegen COVID-19 zu ergreifen. In unserem networks@Evonik-blog berichtet er von seiner interkulturellen Erfahrung.

Hallo, 

mein Name ist Adam und ich mache gerade ein Praktikum bei Evonik in Taiwan. Ein Praktikum im Ausland ist immer aufregend, doch in meinem Fall ist es nochmal etwas aufregender geworden, als zu Beginn meines Praktikums die COVID-19 Pandemie begann und ich mich fragte, ob mein Praktikum noch so stattfinden kann wie geplant. Zum Glück konnte mein Praktikum tatsächlich so stattfinden wie ich es geplant hatte, aber mit einigen Anpassungen. Die erzähle ich euch gleich, denn ihr wollt auch bestimmt wissen wie ich überhaupt dazu kam ein Praktikum bei Evonik Taiwan zu absolvieren. Mein Einstieg erfolgte über UNITECH International, ein Netzwerk für Studenten der Ingenieurwissenschaften, das als Brücke zwischen der akademischen- und der Unternehmenswelt dient.  

Meine Beweggründe für die Teilnahme am UNITECH-Programm waren vielfältig. Erstens sah ich die Möglichkeit, nicht nur einen, sondern gleich zwei kulturelle Austauschprogramme zu absolvieren, ein Auslandsemester als Student und ein Auslandspraktikum als Expat. Zweitens bietet das Programm eine ausgezeichnete Gelegenheit, sein persönliches und berufliches Netzwerk zu erweitern. Darüber hinaus sind die Kenntnisse und die Beratung, die man während des gesamten Programms von Trainern, Teilnehmern, akademischen Partnern und Unternehmenspartnern erhält, von unschätzbarem Wert. Nach einer Start-up-Woche in Zürich verbrachte ich mein Herbstsemester in Italien und studierte Innovationsmanagement an der Politecnico di Milano. Im Januar trafen wir uns dann erneut mit UNITECH. Diesmal in Barcelona zur sog. Mid-Term Week. Hier wurde es praktisch - die Woche wurde damit verbracht, gemeinsam mit einer kleineren Gruppe an einem Fall zu arbeiten, der von einem der Unternehmenspartner zur Verfügung gestellt wurde. Es war ein großer Test für die interkulturelle Zusammenarbeit, sowie für das Zeit- und Stressmanagement. Nach der Mid-Term Week ging ich zurück nach Mailand, um meine Prüfungen am Politecnico abzuschließen.  

Damit kommen wir zum zweiten Teil meiner Geschichte, dem Praktikum bei Evonik Taiwan (ETW). Kurz bevor ich nach Taiwan fliegen sollte brach, wie vorhin erwähnt, das Coronavirus aus. Angesichts aller Unsicherheiten zu diesem Zeitpunkt, war es zuerst nicht absehbar, ob ich überhaupt mein Praktikum antreten konnte, auf das ich mich schon so gefreut hatte. Als ich das Flugzeug nach Taiwan dann doch besteigen konnte, war ich sehr erleichtert. Nach meiner Ankunft, genauer gesagt nach 4 Tagen, schloss die taiwanesische Regierung die Grenze. Gutes Timing scheint meine Stärke zu sein - oder vielleicht einfach nur viel Glück. In den ersten Wochen setzte das Unternehmen auf Home Office mit einem wöchentlichen Schichtplan, was bedeutete, dass meine erste Orientierung aus der Ferne erfolgte. Zwar unkonventionell, aber es funktionierte alles sehr reibungslos; meine Kollegen waren einladend und zeigten großes Verständnis und Flexibilität. Die Projekte, an denen ich gearbeitet habe, waren so vielfältig, dass es schwierig ist, sie in wenigen Sätzen zusammenzufassen; alles von grundlegenden Analysen des PET-Recyclings und chemischer Wertschöpfungsketten bis hin zu Einschätzungen der Eigenschaften von 5G-Basisstationen und der Vorhersage der Auswirkungen von Coronaviren. Angefangen von den großen Dingen bis hin zu den kleinsten Details, war für mich alles interessant und lehrreich. Dasselbe gilt für die kulturelle Erfahrung. Die Taiwanesen sind sehr gastfreundlich und hilfsbereit, so dass man sich direkt willkommen fühlt. Während meiner gesamten Zeit war ich, aber nicht nur ein Gast, sondern tatsächlich auch Teil des taiwanesischen Alltags, sowie natürlich des Arbeitsalltags.

Es war eine unglaublich bereichernde Erfahrung und im Laufe des Jahres bin ich sowohl auf beruflicher als auch auf persönlicher Ebene gewachsen. Ohne die Plattform, die mir das UNITECH-Programm bot, und Evonik wäre dies nicht möglich gewesen. Jetzt verabschiede ich mich mit einem großen Dankeschön an UNITECH International, an Evonik und an all die besonderen Menschen, die ich im Laufe des Jahres kennen lernen durfte. Und an diejenigen von euch, die erwägen, sich bei UNITECH oder Evonik zu bewerben – just do it!

Bis bald, 

Adam 

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