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UNITECH International als mein Sprungbrett zu Evonik

Cléa trat während ihres Masterstudiums dem UNITECH International Netzwerk bei. In unserem networks@Evonik-Blog spricht sie über den Programmaufbau, ihr Praktikum und darüber, warum sie sich nach ihrem Studium entschlossen hat bei Evonik zu bleiben.

Im ersten Teil meines Blogs habe ich euch davon erzählt, wie ich dem UNITECH-Netzwerk beigetreten bin – nun möchte ich euch zeigen worum es bei UNITECH geht.

Das UNITECH International Programm ist in drei Module gegliedert: ein akademisches Austauschsemester, ein Praktikum in einem Partnerunternehmen und drei Module zur beruflichen Kompetenzentwicklung, die jeweils etwa eine Woche dauern.

Mein Austauschsemester habe ich von September 2017 bis Februar 2018 am Politecnico di Milano in Italien absolviert. Während dieser sechs Monate hatte ich die Möglichkeit, viele Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Ich lebte zusammen mit fünf anderen UNITECH-Teilnehmern in einer Wohngemeinschaft. Ich kannte die anderen vorher noch nicht wirklich, deswegen war es für mich eine neue und aufregende Erfahrung. Wir waren somit fünf Stipendiaten mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten – ein schöner kultureller Mix und eine unvergessliche Zeit!

Die zweite Seminarwoche fand im Januar in Mailand statt. Jedes Team von etwa vier Personen hatte eine andere Fallstudie, die von Partnerunternehmen erstellt wurde. Die Fälle wurden nach dem Zufallsprinzip auf die Teams verteilt, so dass ich nicht nach einem Thema speziell zu Evonik fragen konnte. Unser Thema waren digital twins und industrielle Antriebe für Danfoss, ein dänisches Unternehmen, das Heiz- und Kühlsysteme herstellt. Es war schön etwas Neues zu entdecken, auch wenn mechanische und elektronische Systeme nicht wirklich mein Interessengebiet sind. Glücklicherweise hatten wir unter der Woche noch genügend Zeit, um mit anderen Unternehmen in Kontakt zu treten. Lustigerweise habe ich jemanden von Evonik getroffen, der jetzt mein Kollege bei NC-NBD ist!

Von März bis August 2018 absolvierte ich dann mein Abschlusspraktikum bei Evonik in Hanau – mein erster Schritt in das Unternehmen! Ich kam zum Marketing-Team der Business Line Animal Nutrition und arbeitete hauptsächlich am Thema Green Ocean / Veramaris®. Diese Kooperation mit dem niederländischen Unternehmen DSM hat das Ziel, ein Algenöl mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA als Ersatz für Fischöl in Aquakulturfutter anzubieten. 

Wenn ihr mehr über diese spannende Erfahrung erfahren möchtet, schaut euch auch meinen Artikel im Students@Evonik Blog auf der Evonik Careers Website an. 

Nach einigen Monaten im Praktikum wurde mir klar, dass ich mehr als ein halbes Jahr bei Evonik bleiben möchte. Deswegen habe ich versucht viele Menschen mit unterschiedlichen Positionen innerhalb des Segments Nutrition & Care zu treffen, um die vielfältigen Möglichkeiten des Unternehmens besser zu verstehen und mich dann gezielt auf mehrere Stellenangebote online zu bewerben.

Im Rahmen des dritten Moduls, das im August 2018 in Göteborg, Schweden stattfand, hatten wir die Möglichkeit zu mehreren Vorstellungsgesprächen mit Partnerunternehmen zu gehen. Wenige Wochen nach der Anmeldung zu einem Interview mit Evonik erhielt ich ein positives Feedback zu meiner Bewerbung an das New Business Development Team von Nutrition & Care. Deshalb habe ich das Interview abgesagt, weil ich jemand anderem die Möglichkeit geben wollte Kontakt mit Evonik aufzunehmen. Dieser Teil des Moduls war ein idealer Moment für alle Teilnehmer, um mit verschiedenen Unternehmen in Kontakt zu treten - ich kenne ein paar Leute, die dort Interviews geführt haben und danach schnell einen Job bekamen. Während der drei UNITECH-Module war Evonik immer sehr präsent und offen für Diskussionen.

Das Ziel von UNITECH ist es vor allem, eure Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeiten zu fördern, euch Gelegenheiten zur Interaktion mit anderen zu geben und ein Netzwerk aufzubauen. Es stellt euch damit die Werkzeuge zur Verfügung, um eure Soft Skills zu entwickeln und euch in einem professionellen Umfeld zurechtzufinden. Persönlich half es mir sehr, mich selbst besser kennen zu lernen, meine Stärken zu entdecken und an meinen Schwächen zu arbeiten. Alles, was ich in diesem Jahr gelernt habe, war sehr nützlich und ich konnte es bei Evonik in die Praxis umsetzen. 

Alles in allem bot mir das UNITECH International Programm die Möglichkeit, an mir selbst zu arbeiten und meine berufliche Identität zu entwickeln. Es war definitiv mein Sprungbrett zu Evonik!

Bis bald,
eure Cléa

Im networks@Evonik-Blog berichten Mitglieder aus Netzwerken mit denen Evonik zusammenarbeitet, über ihre Erfahrungen mit dem Netzwerk und die Arbeit mit Evonik.

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