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Felix in Mexiko – Laptop anstatt Werkzeugkoffer

Felix macht normalerweise eine Ausbildung zum Industriemechaniker, doch für 6 Wochen hieß es Laptop statt Werkzeugkoffer. In unserem students@Evonik-Blog erzählt er wie es ist in einem anderen Land in einem ganz anderen Job zu arbeiten.

Hallo zusammen, 

mein Name ist Felix und ich bin Industriemechaniker im zweiten Ausbildungsjahr bei Evonik. Durch die Teilnahme am IPA-Programm habe ich die Möglichkeit erhalten, während meiner Berufsausbildung eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen. Natürlich nicht um Urlaub zu machen, sondern um einen anderen Standort der Firma kennenzulernen und möglichst produktiv am Geschehen vor Ort mitzuwirken. In den folgenden Zeilen möchte ich euch einen kleinen Einblick in meinen Auslandsaufenthalt geben.

Beim IPA-Programm (International Program for Apprentices) haben Azubis und duale Studenten Bei Evonik die Möglichkeit, in ihrem eigenen oder auch in einem ganz neuen Arbeitsbereich Erfahrungen und Eindrücke an internationalen Standorten zu sammeln. Die Aufenthaltsdauer liegt zwischen 4 bis maximal 12 Wochen. Da mich andere Kulturen und Länder schon immer sehr interessiert und fasziniert haben, war ich sofort Feuer und Flamme und wollte unbedingt an diesem Programm teilnehmen. Nachdem ich alle erforderlichen Unterlagen und meine Bewerbung eingereicht habe, begann erst einmal das Warten auf die nötige Zulassung und natürlich auf die Bekanntgabe des Einsatzortes. 

Mitte April ging es dann los – Ich würde für 6 Wochen in Mexico City leben und arbeiten. Da ich nicht in meinem Ausbildungsberuf arbeiten würde, sondern im Büro, tauschte ich, wie man so schön sagt, meinen Werkzeugkoffer gegen ein Laptop und die Sicherheitskleidung gegen ein Business Outfit. So bekomme ich also in zweierlei Hinsicht die Möglichkeit, über den Tellerrand meiner täglichen Arbeit zu schauen. Besser kann es doch nicht laufen!

Bis zum Antritt der Reise war viel zu erledigen: medizinischer Check-up, Flüge buchen, diverse Reisedokumente besorgen und den Kontakt zu den verantwortlichen Personen in Mexiko herstellen.So mühsam es auch wirken mag, es gibt doch nichts Schöneres als Reisevorbereitungen. 

Nachdem alle Punkte abgearbeitet und erledigt waren, war die Zeit bis zum Start der Reise auch schon beinahe vorbei. In der Woche nach meiner Teilabschlussprüfung 1 ging es dann endlich los. Von Frankfurt aus nonstop nach Mexico City. 

Mexiko City ist mit rund 8,8 Millionen Einwohnern die größte Stadt von Mexiko. Die Metropolregion rund um Mexico City zählt mit circa 20 Millionen Einwohner zu den größten der Welt. Diese Größe konnte ich auf dem Weg zu meinem Hotel nur erahnen, aber was ich sah war absolut faszinierend. 

Es ging südwärts durch die Stadt, über die Anillo Periférico, eine beeindruckende Stadtautobahn mit bis zu zwölf Spuren und manchmal auch auf zwei Ebenen. 

Um diese Zeit sind die Straßen voll und der Verkehr dort ist bei weitem nicht mit dem Verkehr bei uns zuhause zu vergleichen. Denn wenn in Mexico der Verkehr zum Erliegen kommt, ist die Straße voll mit Animateuren und Verkäufern. Glücklich und zufrieden, aber erschlagen vom Flug und den ersten Eindrücken der Stadt, endete dann mein erster Tag.

Am nächsten Tag sollte es auch schon mit meinen ersten Arbeitstag losgehen. Ich wurde mit einem Shuttle-Service zu meinem Einsatzort gebracht: Das Administrations- und Vertriebszentrum von Mexiko. Von dort aus steuert Evonik teilweise auch die Vertriebsaktivitäten für ganz Mittel- und Südamerika.

Ich wurde sehr freundlich in Empfang genommen und wurde persönlich bei fast jedem der über 100 Mitarbeiter vorgestellt. Das war nicht immer einfach, denn nicht alle Kolleginnen und Kollegen konnten Englisch. Trotzdem wurde ich von einer Welle der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft getroffen, wie ich es mir nicht hätte vorstellen können. 

Am Nachmittag gab es dann das erste Meeting mit meinem Ansprechpartner und Vorgesetzten. 

Hier wurde ich mit meinem Projekt vertraut gemacht, an dem ich in den folgenden Wochen arbeiten würde. Gegenstand des Projektes war die Erstellung einer umfangreichen Marktanalyse für ein Produkt der Evonik aus der Business Line „High Performance Materials“, das in den mexikanischen Markt eingeführt werden soll. Dieses Projekt war auf mehrere Monate angelegt und ich sollte eine solide Basis schaffen, auf der die anderen Projektmitarbeiter in der Zukunft weiterarbeiten konnten.

Natürlich war es am Anfang nicht leicht für mich, denn ich kannte mich in den Themen nicht aus und Büroarbeit war Neuland für mich. Meine Kollegen haben mich, aber hervorragend unterstützt. Auch die regelmäßigen Meetings mit meinem Teamleiter halfen mir, mich schnell ins Thema einzuarbeiten und erfolgreich mit dem Team zusammen zu arbeiten.

Man war mit meiner Leistung sogar so zufrieden, dass mein Teamleiter anfragte, ob ich nicht noch zwei Wochen länger an dem Projekt vor Ort mitarbeiten könnte. Nach der Zusage aus Deutschland habe ich natürlich keinen Augenblick gezögert! Ich war sehr glücklich mein Team weiter unterstützen zu können. Die Ergebnisse meiner Arbeit stießen auf großes Interesse und deshalb waren bei der Abschlusspräsentation mehrere Abteilungen vertreten.

Aber auch außerhalb der Arbeit hatte ich viele tolle Erlebnisse! In meiner Freizeit habe ich viele Orte rund um die Stadt kennenlernen dürfen. Von einem historischen Spaziergang auf den Pyramiden in Theoatihacan bis hin zu einem kühlen Corona in den Bars von La Condesa und Coyoacan war vieles dabei.

Diese Stadt bietet eine unglaubliche Vielfalt an Kultur- und Freizeitangeboten. Ich konnte jeden Tag etwas Neues entdecken. Auch die Kollegen aus dem Büro haben mir mit sehr viel Liebe und Hingabe ihre Kultur nähergebracht. Des Weiteren ist mir die Esskultur besonders positiv aufgefallen. Bei fast jedem neuen Gericht wurde mir ein kleiner Vortrag über dessen Herkunft und Zubereitung gehalten. Außerdem wird das WIR an einem mexikanischen Tisch sehr großgeschrieben. Es wird sich Zeit gelassen, um viel zu erzählen, herzhaft zu lachen und einfach eine gute und entspannte Zeit zusammen zu verbringen. 

Die Gastfreundschaft der Mexikaner und die Freude am Leben, trotz vielleicht alltäglicher Probleme, hat mich tief beeindruckt und mir einen unvergesslichen Aufenthalt in Mexiko City und großartige Bekanntschaften beschert. Mein Aufenthalt hat mich in vielerlei Hinsicht berührt und mir neue Denkweisen für meine persönliche Zukunft gegeben. 

Ich möchte jedem Azubi und Studierenden bei Evonik die Teilnahme an solchen Programmen empfehlen, denn das ist eine fantastische Möglichkeit, den Job, die Firma und sich selbst besser kennenzulernen. 

Bis dahin und Adios
Euer Felix

Im students@Evonik-Blog berichten Studenten, die bei Evonik arbeiten, über ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsleben als Praktikant bei Evonik. 

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