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People Story
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Marita

Health Management I Social Counseling

Position

Health Management I Social Counseling

Standort

Rheinfelden, Deutschland

Segment

Services: Technology & Infrastructure

Bei Evonik seit

2016

Studium/ Ausbildung

Dipl. Sozialarbeiterin

About Marita
Position

Health Management I Social Counseling

Standort

Rheinfelden, Deutschland

Segment

Services: Technology & Infrastructure

Bei Evonik seit

2016

Studium/ Ausbildung

Dipl. Sozialarbeiterin

Warum ist es so wichtig, Angebote für mentale Gesundheit im Arbeitsalltag anzubieten? Diese Frage beantwortet Marita in ihrer People Story und gibt uns einen Einblick in ihre Arbeit im Health Management bei Evonik.

Was empfindest du an deiner Arbeit erfüllend?  

Die Sinnhaftigkeit. Menschen in Krisen und Belastungssituationen verlieren oft den Blick für neue Perspektiven und Möglichkeiten: Der Alltag gerät aus den Fugen und die eigenen Ressourcen werden oft nicht mehr wahrgenommen. Ihnen zuzuhören, sie zu begleiten und gemeinsam Wege zu finden ist eine bereichernde, sinnerfüllende Tätigkeit. In den Begegnungen wird mir viel Vertrauen entgegengebracht. Auf der Grundlage einer professionellen Haltung und Mitgefühl habe ich großen Respekt vor dem, was uns Menschen im Leben manchmal zugemutet wird und wie Betroffene einen Umgang mit einer Krise, Verlust oder schweren Erkrankungen finden. Jeder Mensch kann in seinem Leben eine solche tiefgreifende, verändernde Erfahrung machen. Evonik bietet Unterstützung, die von allen Mitarbeitenden und deren Angehörigen wahrgenommen werden kann. In ganz Deutschland und allen Standorten, sind wir tätig. 

Wie können wir uns einen Tag in deinem Arbeitsleben vorstellen? 

In der Regel startet mein Tag morgens früh um acht Uhr und wie viele andere auch, sortiere ich als erstes die Mails und Nachrichten und verschaffe mir einen Überblick über die Termine. Dies sind Beratungsgespräche zu Themen wie Überforderung und Angst, Konflikte, familiäre Belastungen, Umgang mit Veränderungen oder schwere Erkrankungen, Trauersituationen aber auch finanzielle Problemstellungen. Außerdem habe ich Kontakte mit anderen Fachstellen, Therapieeinrichtungen und Kliniken oder auch interne Gesprächsrunden. Ich unterliege der gesetzlichen Schweigepflicht und alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt. Manchmal macht es jedoch Sinn, bspw. die Personalabteilung, den Betriebsarzt oder auch den Vorgesetzten oder die Vorgesetzte hinzuzuziehen. Dies geschieht aber nur unter Mitwirkung und ausdrücklicher Zustimmung des betroffenen Mitarbeitenden. Zu meinen Aufgaben gehören zudem das Vorbereiten und Durchführen von Vorträgen und Workshops zu den Themen Psychische Gesundheit, Resilienz und Achtsamkeit. Auch bin ich in akuten Krisen und bei Ereignissen ansprechbar – daher kann es manchmal sein, dass ein geplanter Tag plötzlich ganz anders aussieht. Oder es steht eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in einer Notlage plötzlich vor der Tür – dies hat immer Vorrang.  

Warum hast du dich als diplomierte Sozialarbeiterin dafür entschieden in einem Unternehmen zu arbeiten? 

Bereits während des Studiums habe ich den Schwerpunkt auf die Beratung gelegt und dies mit dem Berufseinstieg direkt weiterverfolgt. Ich habe Zusatzqualifikationen in systemischer Beratung, systemischer Therapie und Familientherapie und bin zertifizierte Mediatorin. Bevor ich zu Evonik kam, war ich lange Jahre in der Beratung und Behandlung von suchtmittelabhängigen Menschen tätig. Beratung und Coaching in einem Unternehmen ist für mich ein absolut attraktives Arbeitsumfeld. Sehr vielfältig, sehr abwechslungsreich – so unterschiedlich wie die Menschen in einem Unternehmen sind, so verschieden sind auch die Beratungsanlässe. Kein Tag ist wie der andere, man benötigt eine hohe Flexibilität und Professionalität. Evonik unterstützt das Angebot mit guten Rahmenbedingungen, stellt bspw. regelmäßig die fachlich notwendige Supervision zur Verfügung. Es macht einfach Freude hier zu arbeiten. 

Warum ist es so wichtig, Angebote für psychische Krisen im Arbeitsalltag anzubieten?   

Das Erleben einer psychischen Belastungsreaktion bis hin zu einer psychischen Erkrankung ist für die meisten Betroffenen eine zutiefst verunsichernde Erfahrung, die natürlich auch einen großen Einfluss auf Konzentration, Motivation und Arbeitsfähigkeit hat. Gerade psychische Erkrankungen sind nach wie vor mit einem großen Tabu behaftet. Wie erzähle ich meinen Kolleg:innen davon, meinen Vorgesetzten? Soll ich Privates und Persönliches überhaupt in dieser Form mitteilen? Dabei hilft ein angemessener, offener Umgang: Gespräche, Mitgefühl und Verständnis. Und professionelle Unterstützung, die aufklärt und begleitet. Die Erfahrungen in der Corona-Pandemie haben den Fokus in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt deutlich auf die mentalen Auswirkungen einer solchen kollektiven Belastung gelegt. Das Thema psychische Gesundheit rückte, neben anderen Themen, in den Vordergrund. Wir alle haben gemerkt, wie sich Lockdown, „social distancing“, Isolation und Abstand auf unser seelisches Wohlbefinden auswirken können. Und wie die Verbindung mit anderen Menschen, Freunden und Arbeitskolleg:innen hilft, wenn man miteinander spricht und sei es nur via Videokonferenz. 

Was macht den Standort Rheinfelden für deine Arbeit so besonders?   

Der Standort Rheinfelden liegt direkt an der Schweizer Grenze und ist eingebettet zwischen dem urbanen Rheinfelden und der Natur am Rhein. Er ist der größte Arbeitgeber in Rheinfelden, historisch gewachsen, man kennt und grüßt sich. Sind Mitarbeitende zunächst meinem Angebot mit gewisser Zurückhaltung begegnet, fühle ich mich mittlerweile sehr willkommen. Ich erlebe hier Wertschätzung und Freundlichkeit. Es sind viele Mitarbeiter:innen unterschiedlicher Nationen am Standort und eingebunden in einer, man könnte fast sagen, familiärer Gemeinschaft. Außerdem liegt der Standort direkt am Hochrhein, einem renaturierten Teilstück und ich habe das große Glück aus meinem Bürofenster auf den Rhein und die verschiedensten Vogelarten zu schauen - zu jeder Jahreszeit ein ganz besonderer Ausblick. 

#WhyWeDoIt #PeopleStory #MentalHealth #Administration / Support / Service #Europe #Experienced professional
Marita
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Rheinfelden, Deutschland

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Services: Technology & Infrastructure

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Bei Evonik seit

2016

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Studium/ Ausbildung

Dipl. Sozialarbeiterin

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DAS SIND WIR

Warum ist es so wichtig, Angebote für mentale Gesundheit im Arbeitsalltag anzubieten? Diese Frage beantwortet Marita in ihrer People Story und gibt uns einen Einblick in ihre Arbeit im Health Management bei Evonik.

Was empfindest du an deiner Arbeit erfüllend?  

Die Sinnhaftigkeit. Menschen in Krisen und Belastungssituationen verlieren oft den Blick für neue Perspektiven und Möglichkeiten: Der Alltag gerät aus den Fugen und die eigenen Ressourcen werden oft nicht mehr wahrgenommen. Ihnen zuzuhören, sie zu begleiten und gemeinsam Wege zu finden ist eine bereichernde, sinnerfüllende Tätigkeit. In den Begegnungen wird mir viel Vertrauen entgegengebracht. Auf der Grundlage einer professionellen Haltung und Mitgefühl habe ich großen Respekt vor dem, was uns Menschen im Leben manchmal zugemutet wird und wie Betroffene einen Umgang mit einer Krise, Verlust oder schweren Erkrankungen finden. Jeder Mensch kann in seinem Leben eine solche tiefgreifende, verändernde Erfahrung machen. Evonik bietet Unterstützung, die von allen Mitarbeitenden und deren Angehörigen wahrgenommen werden kann. In ganz Deutschland und allen Standorten, sind wir tätig. 

Wie können wir uns einen Tag in deinem Arbeitsleben vorstellen? 

In der Regel startet mein Tag morgens früh um acht Uhr und wie viele andere auch, sortiere ich als erstes die Mails und Nachrichten und verschaffe mir einen Überblick über die Termine. Dies sind Beratungsgespräche zu Themen wie Überforderung und Angst, Konflikte, familiäre Belastungen, Umgang mit Veränderungen oder schwere Erkrankungen, Trauersituationen aber auch finanzielle Problemstellungen. Außerdem habe ich Kontakte mit anderen Fachstellen, Therapieeinrichtungen und Kliniken oder auch interne Gesprächsrunden. Ich unterliege der gesetzlichen Schweigepflicht und alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt. Manchmal macht es jedoch Sinn, bspw. die Personalabteilung, den Betriebsarzt oder auch den Vorgesetzten oder die Vorgesetzte hinzuzuziehen. Dies geschieht aber nur unter Mitwirkung und ausdrücklicher Zustimmung des betroffenen Mitarbeitenden. Zu meinen Aufgaben gehören zudem das Vorbereiten und Durchführen von Vorträgen und Workshops zu den Themen Psychische Gesundheit, Resilienz und Achtsamkeit. Auch bin ich in akuten Krisen und bei Ereignissen ansprechbar – daher kann es manchmal sein, dass ein geplanter Tag plötzlich ganz anders aussieht. Oder es steht eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in einer Notlage plötzlich vor der Tür – dies hat immer Vorrang.  

Warum hast du dich als diplomierte Sozialarbeiterin dafür entschieden in einem Unternehmen zu arbeiten? 

Bereits während des Studiums habe ich den Schwerpunkt auf die Beratung gelegt und dies mit dem Berufseinstieg direkt weiterverfolgt. Ich habe Zusatzqualifikationen in systemischer Beratung, systemischer Therapie und Familientherapie und bin zertifizierte Mediatorin. Bevor ich zu Evonik kam, war ich lange Jahre in der Beratung und Behandlung von suchtmittelabhängigen Menschen tätig. Beratung und Coaching in einem Unternehmen ist für mich ein absolut attraktives Arbeitsumfeld. Sehr vielfältig, sehr abwechslungsreich – so unterschiedlich wie die Menschen in einem Unternehmen sind, so verschieden sind auch die Beratungsanlässe. Kein Tag ist wie der andere, man benötigt eine hohe Flexibilität und Professionalität. Evonik unterstützt das Angebot mit guten Rahmenbedingungen, stellt bspw. regelmäßig die fachlich notwendige Supervision zur Verfügung. Es macht einfach Freude hier zu arbeiten. 

Warum ist es so wichtig, Angebote für psychische Krisen im Arbeitsalltag anzubieten?   

Das Erleben einer psychischen Belastungsreaktion bis hin zu einer psychischen Erkrankung ist für die meisten Betroffenen eine zutiefst verunsichernde Erfahrung, die natürlich auch einen großen Einfluss auf Konzentration, Motivation und Arbeitsfähigkeit hat. Gerade psychische Erkrankungen sind nach wie vor mit einem großen Tabu behaftet. Wie erzähle ich meinen Kolleg:innen davon, meinen Vorgesetzten? Soll ich Privates und Persönliches überhaupt in dieser Form mitteilen? Dabei hilft ein angemessener, offener Umgang: Gespräche, Mitgefühl und Verständnis. Und professionelle Unterstützung, die aufklärt und begleitet. Die Erfahrungen in der Corona-Pandemie haben den Fokus in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt deutlich auf die mentalen Auswirkungen einer solchen kollektiven Belastung gelegt. Das Thema psychische Gesundheit rückte, neben anderen Themen, in den Vordergrund. Wir alle haben gemerkt, wie sich Lockdown, „social distancing“, Isolation und Abstand auf unser seelisches Wohlbefinden auswirken können. Und wie die Verbindung mit anderen Menschen, Freunden und Arbeitskolleg:innen hilft, wenn man miteinander spricht und sei es nur via Videokonferenz. 

Was macht den Standort Rheinfelden für deine Arbeit so besonders?   

Der Standort Rheinfelden liegt direkt an der Schweizer Grenze und ist eingebettet zwischen dem urbanen Rheinfelden und der Natur am Rhein. Er ist der größte Arbeitgeber in Rheinfelden, historisch gewachsen, man kennt und grüßt sich. Sind Mitarbeitende zunächst meinem Angebot mit gewisser Zurückhaltung begegnet, fühle ich mich mittlerweile sehr willkommen. Ich erlebe hier Wertschätzung und Freundlichkeit. Es sind viele Mitarbeiter:innen unterschiedlicher Nationen am Standort und eingebunden in einer, man könnte fast sagen, familiärer Gemeinschaft. Außerdem liegt der Standort direkt am Hochrhein, einem renaturierten Teilstück und ich habe das große Glück aus meinem Bürofenster auf den Rhein und die verschiedensten Vogelarten zu schauen - zu jeder Jahreszeit ein ganz besonderer Ausblick. 

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