Das Sind Wir
8. November 2021

AJ

AJ, Praktikant bei POD in Essen, Deutschland, spricht über seinen besonderen Weg zu Evonik und die verschiedenen spannenden Aufgaben, die ihm übertragen wurden.

In den Sommerferien während meines Bachelor-Abschlusses in Arkansas, USA, beschloss ich, für einen Urlaubstrip nach Deutschland zu kommen, um einen Freund zu besuchen. Dort hatte ich eine so tolle Zeit, dass ich mir sicher war, dass Deutschland bei meinem nächsten Lebensschritt ganz oben auf meiner Liste stehen würde.

Ich setzte meinen Plan in die Tat um und bekam im März 2018 in der Kleinstadt Kamp-Lintfort einen Platz für den Master im Internationalem Management und Psychologie. In meinem zweiten Semester fühlte ich mich heimisch genug, um einen Teilzeitjob in Essen anzunehmen. Während meiner Reisen durch Essen ist mir immer die Skyline aufgefallen, die sich von vielen anderen Städten in Deutschland unterscheidet. Ich fragte mich, wie es wohl wäre, hoch oben in einem dieser Wolkenkratzer zu arbeiten. 

Ein Teil der Voraussetzungen im dritten Semester war, dass ich ein Praktikum in meinem Fachgebiet absolvieren musste. Auf der Suche nach potentiellen Arbeitgebern habe ich mir vor allem die Firmen in den hohen Gebäuden am Essener Hauptbahnhof genauer angeschaut und stieß schließlich auf Evonik. Ich mochte den Klang des Unternehmens und es gab eine interessante Praktikumsstelle in der Abteilung für Personal- und Organisationsentwicklung (POD).

Gesagt, getan: Ich bewarb mich und wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Während des Interviews hörte ich mehr über die verschiedenen Möglichkeiten und traf sogar einige meiner zukünftigen Teammitglieder. Meine früheren Erfahrungen in großen Unternehmen waren, dass die Beziehung zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern distanziert und formell ist. Dies war jedoch nicht der Fall bei Evonik.

Von Anfang an hatte ich einen „Buddy“, der mir in den Einstiegsphasen half und dafür sorgte, dass ich mich in meiner neuen Rolle wohl fühlte. Ich fügte mich schnell ins Team ein und hatte bald Aufgaben, die ich mir für jemanden in der Position eines Praktikanten nicht vorgestellt hatte.

Anstatt Kaffee zu kochen, leitete ich einen Projektprototyp, um Reverse Mentoring weltweit bei Evonik einzuführen! Unter der Anleitung meines fürsorglichen Chefs und mit einem großartigen Team aus der ganzen Welt habe ich das Projekt „Brainstorming-Frameworks“ über das Pairing von Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis hin zum Kick-off begleitet. Die Teamarbeit war wirklich ein Beispiel für #HumanChemistry, da die Kombination von Fähigkeiten jedes Einzelnen dazu beitrug, etwas Erfolgreiches zu schaffen.

Nach den ersten sechs Monaten hatte auch ich die Möglichkeit, in der POD-Abteilung von Evonik meine Masterarbeit zu schreiben. Das war auch eine wirklich wertvolle Zeit, da ich meine akademischen Leidenschaften mit den Anfängen meiner beruflichen Ambitionen verbinden musste.

Meine Abschlussarbeit ist nun fertig gestellt und ich warte auf die Benotung. Rückblickend auf das vergangene Jahr bin ich dankbar für die Chance, bei Evonik einzusteigen, und für all die Entwicklung und das Lernen, das seitdem stattgefunden hat. Ich freue mich auf meine Zukunft hier bei Evonik und bin bereit, etwas zu bewegen.